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Künstler:

Biographie von Arik Brauer

Arik Brauer wird 1929 in Wien als Sohn eines Handwerkers geboren. Nach seiner Schulzeit in Wien (35-42) folgt eine Arbeitsverpflichtung durch das NS-Regime und rassische Verfolgung. Brauer geht in den Untergrund, um sich zu verstecken. 1945-51 besucht Arik Brauer die Akademie der Bildenden Künste in Wien, studiert ein Jahr bei Prof. Robin Andersen und sechs Jahre bei Prof. Albert Paris Gütersloh. Im Sommer 1950 fährt Arik Brauer mit dem Fahrrad nach Paris, es folgt eine Reise nach Algerien, wo er einig Monate in der Sahara lebt. 1952-55 lebt er in Israel und verdient seinen Lebensunterhalt als Sänger und Tänzer.
1958 läßt sich Arik Brauer in Paris nieder und befreundet sich mit Hundertwasser. Ab 1960 widmet er sich nur mehr der Malerei. 1964 baut er ein Haus in Ein Hod in Israel und pendelt zwischen Israel und Wien. 1964 bringt er die "Wiener Lieder" heraus, 1971 die Arik-Brauer-LP. Während des Yom-Kippur-Krieges beginnt er den Zyklus "Die Verfogung des jüdischen Volks" zu malen. 1966 wurde Arik Brauer Hochschulprofessor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, und arbeitete an zahlreichen Bildwerken, Konzerten, Ausstellungen und Fernsehproduktionen. 1988 gestaltet Arik Brauer ein Wohnhaus für die Gemeinde Wien.

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