GOTTFRIED HELNWEIN


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Kurzbiographie:

Gottfried Helnwein wurde am 8. Oktober 1948 in Wien geboren und ist ein österreichisch-irischer Künstler.
Von 1965 bis 1969 besuchte er die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien.
Er studierte von 1969 bis 1973 Malerei in der Meisterklasse Professor Rudolf Hausner an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Neben der Zeichnung, der Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei und verschiedenen Mischtechniken ist die Fotografie ein wesentliches Medium für ihn – oft im Zusammenhang mit Performance-Arbeiten.
Seine ersten Ausstellungen ab 1970 in Wien lösen immer wieder heftige Proteste aus, sie wurden geschlossen und Arbeiten durch die Polizei beschlagnahmt.

1997 siedelte er mit seiner Familie nach Irland über und erwarb ein Schloss in der Grafschaft Tipperary.
Im Jahr 2002 etablierte er ein Atelier in Los Angeles und lebt und arbeitet seitdem abwechselnd in Irland und in Los Angeles.
2004 erhielt er die irische Staatsbürgerschaft.

Er zählt zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten deutschsprachigen Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg. In seinem gesamten Schaffen setzt er sich mit den Themen Schmerz, Verletzung und Gewalt auseinander, und berührt dabei auch Tabu- und Reizthemen der jüngeren Geschichte. So wird insbesondere auch das Thema Nationalsozialismus in seinen Werken verarbeitet; im Zentrum seiner Arbeit steht aber vor allem die Darstellung des Kindes.