RUDOLF HAUSNER

 


 

Kurzbiographie:

Rudolf Hausner wird am  4.Dezember 1914 in Wien geboren.
Von 1931 bis 1936 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
1938 wurden seine Arbeiten mit einem Ausstellungsverbot belegt.
Nach 1945 Studium der Malerei an der Wiener Akademie der Bildenden Künste.
Ab 1946 in Kontakt mit Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Anton Lehmden und Arik Brauer.
Prominentes Mitglied der „Wiener Schule des phantastischen Realismus“.
Professor an der Hochschule in Hamburg und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.
1966 verlegte Galerie10 die erste Grafik von Rudolf Hausner: „ADAM – STUDIENBLATT“, auch als „DAS EI“ betitelt.
Es erscheinen mehrer Editionen in Zusammenarbeit mit der Galerie 10:
„ODYSSEUS“ (Lithographie nach einer Federzeichnung von 1955).
1968  „ADAM ÜBERSICHT“.
1970  „ANDROMEDA“.
1972 „EVA FUNDAMENTAL“
1973  „JESSICA“ – eine Darstellung seiner Tochter.
1974 “ADAM ROT”
Zur Ausstellungseröffnung in der Galerie 10 sagte Rudolf Hausner: „Das Adam rot ist, kann nur Sache seiner Vernunft sein – daher befindet sich Adam´s Kopf in einem rationalen System, genauer gesagt: in einem dialektischen System, von dessen beiden Fluchtpunkten zwei verschiedene, nicht zur Deckung zu bringende Ansichten ausgehen, die als These und Antithese nebeneinander stehen. Durch die konstruktive Zusammenwirkung, das heißt durch die Synthese beider Ansichten entsteht eine Stufenorganisation, innerhalb welcher Adam – das wünsche ich ihm – durch einen permanenten und intelligenten Prozess immer weiter steigen möge.“
1974 „ADAM UMLAUFBAHN“ – Hauptwerk Hausners
1984  „UNTER DER GRÜNEN LAMPE – SELBSTVERHÖR“ und „DIE ABENDLANDSCHAFT“

Geprägt von persönlichen Erlebnissen widerspiegelt seine Malerei den Bereich zwischen Bewusstem und Unbewusstem. Sie schafft besondere Ansichten für den Betrachter, über die dann die Welt anders gesehen werden kann.
Er starb am 25. Februar 1995 in Mödling, Niederösterreich